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Branchen & Anwendungen

Stickstoff flüssig in Kleinmengen
Versorgung mit Stickstoff-flüssig in Kleinmengen bis maximal 1.000 Liter; 
Vor-Ort-Befüllung der von Kunden bereitgestellten Behälter durch unser Stickstoff-flüssig-Service


Kaltdehnen
Bauteile durch Kühlen verbinden. Im Maschinenbau ist das Verbinden von Teilen durch Kaltdehnen eine häufig angewandte Methode:
Das Schrumpfen von Metallteilen in flüssigem Stickstoff ermöglicht das anschließende Fügen in passend gearbeitete Gegenstücke. Nach dem Temperaturausgleich entsteht ein fester Preßsitz.  


Molchen
Wenn brennbare oder gar leicht entzündliche Stoffe in Tanks gefüllt werden, entsteht Explosionsgefahr. Deshalb ist es heute zur Regel geworden, diese Behälter vorher mit Stickstoff zu "inertisieren". In diesen Fällen sind Inertisierungsmaßnahmen sporadisch oder vor Inbetriebnahmen erforderlich. Auch Rohrleitungen werden vor der Inbetriebnahme gespült und abgedrückt. Hartnäckige Feststoffe, wie z. B. Rost werden mit einem durch die Leitung gedrückten Molch ausgetragen. 


Inertisieren im Brandfall (Silobrände)
Durch Verdünnen des Sauerstoffgehaltes der Luft auf Werte unterhalb der unteren Explosionsgrenze können in expolsiven Gas/Luft- oder Staub/Luft-Gemischen Brände und Explosionen vermieden werden. Stickstoff ist auch zum Löschen von Schwelbränden in Silos geeignet. Durch Absenken des Sauerstoffgehaltes unter 7% wird der Brandherd erstickt. Diese Maßnahme erlaubt anschließend das gefahrlose Räumen des Silos, ohne das eine Staubexplosion droht.


Erdreichgefrieren
Erdreich durch Gefrieren zu festigen ist schon seit Jahrzehnten im Grubenbau bekannt. Der Einsatz von Stickstoff flüssig als Kältemedium bietet hier vor allem bei hohen Grundwassergeschwindigkeiten Vorteile. Der flüssige Stickstoff wird über Gefrierlanzen ins Erdreich gebracht, wo er verdampft und gasförmig wieder ins Freie gelangt.  


Betonkühlen
Beim Kühlen von Frischbeton für dickwandige Bauwerke (Staudämme, Druckbehälter etc.) kommt Stickstoff flüssig zum Einsatz. Das Kühlen des Betons während des Mischvorgangs verhindert das Entstehen von Spannungsrissen beim Abbinden.


Verbundstofftrennung
In vielen Fällen ist das Recycling von Verbundstoffen nur dann wirtschaftlich, wenn sich Komponenten mit ausreichender Reinheit für die folgenden Verfahrensschritte isolieren lassen. Häufig kann man über Kaltzerkleinerungsverfahren eine nahezu vollständige Produktzerlegung von Verbundstoffen erreichen. Wir haben dafür eine Reihe von Verfahren entwickelt, die mit flüssigem Stickstoff als Kühlmedium arbeiten. Nach dem Verspröden kann man Verbundstoffe mit maßgeschneiderten verfahrenstechnischen Methoden in ihre Wertstoff-Fraktionen zerlegen. 


 
Entgummieren
Gummierte Teile haben vielfältige Anwendungen in der Technik. Beim Entgummieren geht es darum, die verschlissene Gummiauflage vom Grundmaterial zu lösen, die Haftmittel verlieren bei ca - 80 °C ihre Haftfähigkeit. Da der Gummi bei diesen Temperaturen versprödet, bewirkt die unterschiedliche Längenausdehnung, daß sich die Auflage gegenüber der Unterlage großflächig verschiebt und somit löst. In Kältekammern lassen sich Beschichtungen aus Gummi und Kunststoff verspröden und so vom Trägermaterial trennen.  


Versuche in allen Bereichen der Anwendungstechnik
Um ein Verfahren beim Kunden einzuführen, sind oft längerzeitige Versuche notwendig. Bei diesen Versuchen wird mit dem Kunden die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens vor Ort erprobt und demonstriert.

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