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Karl-Heinz Breilmann

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Industriegase

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Industriegase aus unserer Produktpalette.

 

Wünschen Sie weitere Informationen, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

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Acetylen

 

Acetylen ist ein Hochleistungsbrenngas mit einer großen Anwendungsvielfalt – ein wahrer Alleskönner in der Autogentechnik. Egal ob Schweißen, Schneiden, Flammstrahlen, Flammspritzen, Flammrichten oder Fugenhobeln, Acetylen ist immer die richtige Wahl.

Traditionell wird Acetylen durch die Umsetzung von Calciumcarbid mit Wasser hergestellt. Heute wird in Europa Acetylen jedoch überwiegend durch petrochemische Prozesse gewonnen.

 

Argon

 

Argon ist ein farb- und geruchloses Edelgas, das schwerer ist als Luft. Die wichtigste chemische Eigenschaft des Argons ist seine Reaktionsträgheit. Diese Eigenschaft macht Argon zu einem idealen Schutzgas, selbst bei Temperaturen, wie sie in der Metallurgie und beim Lichtbogen-Schweißen üblich sind.

Argon zeigt bei hohen Drücken ein vom idealen Gasgesetz abweichendes "reales" Verhalten. Das bewirkt unter anderem, dass eine Gasflasche bei 200-bar ca. 7 % mehr Argon enthält, als aufgrund des idealen Gasgesetzes zu erwarten wäre.

Argon ist nicht toxisch, kann jedoch ebenso wie Stickstoff den zum Atmen nötigen Sauerstoff verdrängen. Da Argon darüber hinaus schwerer ist als Luft, kann es sich in Bodennähe, vor allem in Vertiefungen anreichern.

Kohlendioxid

 

Kohlendioxid (CO2) ist ein farbloses, nicht brennbares, geruchs- und geschmacksneutrales Gas. In Verbindung mit Wasser bildet Kohlendioxid Kohlensäure (H2CO3). Oft wird daher im deutschen Sprachgebrauch der Name Kohlensäure nicht ganz korrekt als Synonym für CO2 verwendet.

Die besonderen Eigenschaften des Kohlendioxids, wie z.B. seine Reaktionsträgheit sowie seine hohe Löslichkeit in Wasser, machen CO2 in zahlreichen Bereichen unseres täglichen Lebens und der Umwelttechnik zum idealen Helfer. In der Lebensmitteltechnik verleiht CO2 vielen Getränken ihre sprudelnde Frische. Bei der Trinkwasseraufbereitung und der Abwasserneutralisation ist CO2 ebenso gefragt. In tiefkalter flüssiger und fester Form (Trockeneis) wird CO2 als Kältemittel bis zu Temperaturen von minus 79 °C verwendet.

Kohlendioxid wird zum Teil aus natürlichen Quellen, zum Teil als Nebenprodukt aus chemischen Prozessen gewonnen. In wirtschaftlich interessanten Mengen entsteht Kohlendioxid bei der Wasserstofferzeugung in Raffinerien, bei der Synthesegaserzeugung sowie bei der Herstellung von Ethylenoxid.

Natürliche CO2-Quellen gibt es vor allem in Gebieten vulkanischen Ursprungs. CO2 tritt dort zum Teil von selbst an die Oberfläche oder es werden, wo Vorkommen bekannt sind, auch Bohrungen niedergebracht.

Sauerstoff

 

Luft besteht zu 78 % aus Stickstoff und zu 21 % aus Sauerstoff. Bei einer Temperatur von minus 183 °C verflüssigt sich Sauerstoff. Bei minus 218,9 °C wird er fest. Flüssiger Sauerstoff benötigt bei Atmosphärendruck nur den 854sten Teil seines gasförmigen Volumens. Daher werden große Sauerstoff-Mengen in tiefkalter flüssiger Form transportiert und gespeichert.

Die wichtigste Eigenschaft von Sauerstoff ist seine Reaktivität. Es gibt nur wenige Elemente, mit denen sich der Sauerstoff nicht verbindet. Oxidations- und Verbrennungsprozesse laufen in einer mit Sauerstoff angereicherten Atmosphäre wesentlich schneller ab als in Luft. Aufgrund dieser Eigenschaft ist Sauerstoff unerlässlich für eine Vielzahl industrieller Anwendungen.

Sauerstoff ist unentbehrlich für den Metabolismus vieler Organismen und in Wasser sehr gut löslich. Daher wird er für zahlreiche Anwendungen in der Wasserbehandlung und der Umwelttechnik angewandt.

Schweiß- & Schneidgase

In der Lichtbogenschweißtechnik nimmt das Schutzgasschweißen mit den Varianten WIG, Plasma MIG und MAG einen bedeutenden Platz ein. Das Schutzgas bestimmt bei diesen Verfahren wesentlich die Wirtschaftlichkeit und die Qualität einer Schweißnaht.

Waren bei der Einführung des Schutzgasschweißens nur wenige Einzelgase üblich, so z.B. für das WIG- und MIG-Schweißen reines Argon und für das MAG-Schweißen reines Kohlendioxid, so dominieren heute die Mischgase.

Die Vielfalt dieser standardisierten Gasgemische ist inzwischen sehr groß, da als Gemischkomponenten nicht nur Argon und CO2, sondern auch Sauerstoff, Helium, Wasserstoff und Stickstoff in Frage kommen. Eine Klassifizierung der verschiedenen Schutzgase gibt die europäische Norm DIN EN ISO 14175. Um das jeweils optimale Gas herauszufinden, sind fallweise Versuche und Vorführungen vor Ort sinnvoll.

Stickstoff

 

Stickstoff hat einen Anteil von circa 78 Prozent an der Luft, die wir atmen. Bei Umgebungstemperatur ist Stickstoff ein farb-, geruchloses und geschmacksneutrales Gas. Es ist nicht toxisch und für Anwendungen bei niedrigen Temperaturen chemisch inert, d.h. äußerst reaktionsträge. Stickstoff ist unbrennbar und kann Verbrennungsprozesse unterdrücken. Zudem kann er in hohen Konzentrationen erstickend wirken, indem er den zum Atmen nötigen Sauerstoff verdrängt. Unter Atmosphärendruck verflüssigt sich Stickstoff bei einer Temperatur von minus 196 °C.

Die Eigenschaften von Stickstoff machen es erforderlich, beim Umgang mit diesem Gas spezielle Sicherheitsrichtlinien zu beachten (herausgegeben von Industriegase-Verbänden, z. B. IGV, EIGA).

In Industrie und Forschung gibt es unzählige Anwendungen für Stickstoff. In der Mehrzahl dieser Anwendungen wird er physikalisch (als Kälteträger) oder chemisch (als Inertgas) genutzt. Das heißt, Stickstoff geht nach Gebrauch unverändert in die Atmosphäre zurück.

Wasserstoff

 

Wasserstoff ist das leichteste aller Gase. Die wichtigsten Herstellverfahren für Wasserstoff sind katalytische Reforming-Prozesse (Steam-Reforming) und die Chloralkali-Elektrolyse. Aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften hat Wasserstoff zahlreiche industrielle Anwendungen: Als Brenngas für spezielle Anwendungen, als Schutzgas in der Wärmebehandlung, der Lebensmitteltechnik und der Elektronikindustrie. Wegen einer hohen Wärmeleitfähigkeit wird Wasserstoff auch als Kühlgas z.B. für Stromgeneratoren verwendet.

Mehr als zwei Drittel der Weltproduktion an Wasserstoff gehen in die chemische Industrie. Der Hauptanteil wird dabei für die Synthese von Ammoniak und Methanol gebraucht. Außerdem nutzt die chemische Industrie zahlreiche Hydrierverfahren, die zum Teil unter Namen wie Hydrofining und Hydrotreating bekannt sind. In jüngerer Zeit ist Wasserstoff auch als alternativer Energieträger der Zukunft im Gespräch.